Waldbröl – Gestern wurde in Schönenbach die neue WKG-Tollität proklamiert.

„Ob jung ob alt - ob groß ob klein, großartig ist es, Prinz der WKG zu sein“, ist das diesjährige Sessions-Motto des Prinzens der Waldbröler Karnevalsgesellschaft (WKG). Prinz Manni I. aus dem Hause Sbrzesny wurde gestern zum Oberhaupt der Waldbröler Narren inthronisiert und wird die WKG in dieser Session anführen. Seitdem der 60-Jährige persönlicher Adjutant von “ Prinz Ingo I.“ war, liebäugelte er schon immer damit „einmol Prinz zo sin.“ Besonders stolz ist der Hermesdorfer, dass er im „Jubiläumsjahr“ des „10. Karnevalszugs der WKG“ Tollität sein darf. Es herrschte super Stimmung bei der Proklamation im voll besetzen Schönenbacher Dorfhaus, zu der zahlreiche Gäste angereist waren, um mit der KG ihren neuen Prinzen zu feiern. Pünktlich, um 19:11 Uhr, begrüßte Sitzungspräsident Henning Hergt die Abordnungen befreundeter Karnevalsvereine aus Wildberg, Denklingen, Schönenbach, Bielstein, Wilkenroth und Ösinghausen und kündigte die Minigarde Rot-Weiß 88-02 an, die mit schmissigen Tänzen begeisterte. Mit der Garde 52 marschierte auch die Kinderprinzessin Cynthia sowie das scheidende PrinzenpaarSlobo I. und Janina I. mit Gefolge zu ihrem letzten Auftritt auf die Bühne ein. Mit ein bisschen Wehmut und großem Dank für eine hervorragende Session war es an der Zeit, sich zu verabschieden. Die Waldbröler Garden zeigten ihr Können und legten zum Abschied für die „alten“ Prinzen und zur Freude über den „neuen“ Prinzen temperamentvolle Tänze auf die Bühne. Donnernder Applaus war ihnen sicher. Unter großem Jubel der Gäste und in Begleitung seines Gefolges sowie weiterer Mitglieder der WKG, genoss Prinz Manni I. winkend undStrüßjer werfend den Triumphzug zur Bühne. Nach dem Empfang der Insignien durch Bürgermeister Peter Koester wurde der neue Prinz proklamiert und mit einem dreifachen „Waldbröl - Pass op“ gefeiert.

 

Von nun an, bis Aschermittwoch, regiert er die Waldbröler Narren. „Es kann nur super werden, mit allen die hinter mir stehen“, freut sich Prinz Manni auf die Session. Zum krönenden Abschluss sang der frisch proklamierte Prinz gemeinsam mit der WKG das Sessionslied: „Wir sind die WKG, der Verein, der uns glücklich macht“.


Waldbröl – Prinz Manni von der WKG nahm mit seinem Gefolge das Auto für die Session in Empfang.

Prinz Manni I. aus dem Hause Sbrzesny mit seinem Gefolge und der Garde 88 folgten der Einladung des Autohauses Stein, um dort einen Seat Alhambra in Empfang zu nehmen. Bereits zum zehnten Mal, stellt die Firma ein Auto für die Waldbröler Tollitäten. Mit guten Wünschen für die Session und allzeit guter Fahrt erfolgte die Übergabe an Prinz Manni I. Zum Abschluss des Besuches zeigte die Kindergarde 88 ihr Können mit einem schmissigen Tänzchen. Nach Überreichung der Präsente an die Vertreter des Autohauses Stein, verabschiedete sich die WKG mit einem dreifachen Waldbröl "pass-op".

 


Doch ein Prinz für die WKG - Jubel und Trubel statt Koi-Teich und Garten

Offizielle Vorstellung des neuen WKG Prinzen in der Volksbank: Manfred Sbrzesny (vordere Reihe 3.v.r.) wird das Waldbröler Narrenvolk regieren.

WALDBRÖL - Lokalanzeiger Waldbröl - Jürgen Sommer
 
Den Prinzenprunkwagen ausgerechnet zum 10-jährigen Jubiläumszug der WKG als Leerfahrt durch die Waldbröler Straßen zu ziehen,
das schien sich als karnevalistisches Schreckens-Szenario anzudeuten, denn bis zum September war weit und breit kein Prinzenanwärter für die Karnevalisten der Marktstadt in Sicht! WKG Vorsitzende Alexandra Noiron-Salz aber gab die Hoffnung nicht auf und schickte im September, beim Start zum Jahresausflug der WKG, ein stilles SOS in den Karnevalshimmel. Und siehe da, die Stimmung auf dem Ausflug erreichte ihren Höhepunkt, als plötzlich Manfred Sbrzesny aufstand und sagte: „Ich mach`s!“ In der Volksbank, die schon seit Jahrzehnten Heimstätte für die Prinzenvorstellung ist, wurde Manfred Sbrzesny am 19. Oktober als Prinzenanwärter der Öffentlichkeit vorgestellt.
1959 in Hermesdorf geboren, trat der gelernte Dreher erst vor zwei Jahren in die WKG ein. Geliebäugelt hatte der Hermesdorfer wohl schon immer mit dem Karneval, denn er bekannte: „ Der Karneval hat mich schon seit vielen Jahren begeistert und als persönlicher Adjutant von “ Prinz Ingo I.“ stand für mich fest, dass ich auch einmal Prinz der WKG sein werde!“ Auch im vergangenen Jahr war Sbrzesny im Gefolge des letztjährigen Prinzen „ Slobo“ mit von der Partie. Ein Unbekannter ist der Hermesdorfer auch im Zivilleben nicht, denn viele Jahre war er als Übungsleiter und Jugendturnwart des TV Hermesdorf tätig und im März 2016 hat er den Vorsitz des TV übernommen.
Es ist nie zu früh und selten zu spät, mit dieser Erfahrung zieht die WKG glücklich in die Session. Da zeitlich alles etwas auf die Kante genäht ist, muss lediglich die Prinzenproklamation aus organisatorischen Gründen in den Januar verschoben werden. Seine Hobbys wird der Narrenprinz etwas zurückstellen müssen und seine Zeit am Koi Teich oder im Garten gegen den Jubel und Trubel der Narretei eintauschen! Sein Bekenntnis ist eindeutig: „Es ist für mich eine besondere Ehre bei unserem zehnten Zugjubiläum als Prinz dabei sein zu dürfen!“

Artikel - Lokalanzeiger


Prinz Manni regiert in Waldbröl

Aufgeregt, aber voller Vorfreude auf die kommende Session: Prinz Manni.

Oberberg Aktuell (Thomas Wirczikowski)

Prinz Manni rief zur Vorstellung das erste "Waldbröl - Pass op!"

Waldbröl - Gemäß dem diesjährigen Motto „Ob jung ob alt - ob groß ob klein, großartig ist es, Prinz der WKG zu sein“, stellte die WKG ihren obersten Narren gestern vor.

In den Räumen der Volksbank Waldbröl stelle die Waldbröler Karnevalsgesellschaft (WKG) gestern ihren neuen Regenten vor. Pünktlich um 11:11 Uhr, übernahm die Vorsitzende der WKG, Alexandra Noiron-Salz, das Zepter. Sie umschrieb die vergangenen Wochen als sehr arbeitsreich und hektisch, da der zukünftige Prinz Manni – Manfred Sbrzesny - sich erst sehr spät zu diesem Schritt entschieden hatte.

Die Vorsitzende hatte den Plan gefasst, auf dem jährlichen Ausflug der Jecken den Versuch zu starten, das eine oder andere WKG-Mitglied zum Prinzensein zu überreden. Doch es sollte anders kommen. Manni, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag feierte, wollte die Vorsitzende nur fragen, ob seine Uniformjacke bestellt sei. „Wenn du sie noch nicht bestellt hast, ist es auch nicht schlimm. Die werde ich in der kommenden nicht brauchen“, so der designierte Prinz. Völlig perplex von dieser Überraschung fragte sie: „Meinst du es wirklich ernst?“. Und ja, das tat er.

Prinz Manni wollte es in diesem Jahr eigentlich nicht machen, hatte er doch seinen runden Geburtstag und auch die 40-jährige Betriebszugehörigkeit bei BPW groß gefeiert. Als passionierter Karnevalsjeck besucht er sowieso im gesamten Bergischen Land Prunksitzungen und Züge. Also gab er sich selbst einen Ruck und stellt sich nun vor seinen Verein. Damit erfüllt er sich einen lang gehegten Traum – „einmol Prinz zo sin.“

 

Artikel - OA

Die Vorsitzende Alexanra Noiron-Salz mit Prinz Manfred Sbrzesny und dem Gastgeber Achim Krumm.